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Meine Zwergenfarm

 

      

Dies ist einer unserer Winterställe, die Häsinen leben in 3 Gruppen mit jeweils 1-2 kastrierten Rammlern zusammen.

Haltung:

Glücklich in Gesellschaft:
 
 
Unsere Riesen-Kuschelkaninchen:
Deutscher Riese "Hippie" und Deutscher Widder kastriert "Moby-Dick"
genießen den Ganzjahres-Freilauf im Garten
 
Bitte keine Einzelhaltung!
 
Kaninchen sind Rudeltiere.
In der Natur leben sie in Kolonien zusammen.
Deshalb sollten auch Zwergkaninchen, die als Heimtier gehalten werden,
immer in Gesellschaft mit einem Artgenossen leben.
Kein Mensch kann diesen Artgenossen vollständig ersetzen!
Auch für den Halter ist es wesentlich aufregender und interessanter zwei
Zwerge zu beobachten. Sie kuscheln sich gerne zusammen, putzen sich
gegenseitig und hoppeln munter umeinander. 
Eine Standartfrage: Wird ein Zwergkaninchen in Einzelhaltung nicht
zutraulicher? Nein!!!  Ein Kaninchen in Einzelhaft braucht sehr viel intensive
Beschäftigung und Abwechslung mit täglichen Freilauf. 
Das einsame Kaninchen ist sonst unglücklich und wird aggressiv dem Menschen gegenüber.
Einsam wird ein Kaninchen nie wirklich glücklich sein!
 
 
 
Häsin oder Rammler?
 
Meinen Erfahrungen nach sind Rammler noch anhänglicher und verschmuster.
Man sollte sie allerdings im Alter von 8 bis spätestens 12 Wochen FRÜHKASTRIEREN lassen, sofern
sie nicht zur Zucht eingesetzt werden. Die Armen leiden sonst unter ihrem aufgestauten
Sexualtrieb und das kann zu Haltungsproblemen führen. Sie werden unruhig, berammeln ständig ihre Artgenossen (manchmal auch andere Haustiere usw.) und markieren ihr Revier (Stall, Käfig, Wohnung,..) indem sie ihren Urin verspritzen. Die Kastration schafft hier Abhilfe oder läßt es erst gar nicht soweit kommen!
 
Gruppenhaltung:
 
Zwei Rammler vertragen sich oft nur bis zur Geschlechtsreife (ab dem 3. Lebensmonat).
Danach tragen sie meist heftige Rangordnungskämpfe aus, sie können sich durch Kratzen
und Beißen schwer verletzen. DURCH DIE FRÜHKASTRATION BEIDER RAMMLER KANN MAN DIES VERHINDERN.
Die Vorteile von kastrierten Rammlern:
2 frühkastrierte Rammler verstehen sich ein Leben lang und sind für den Menschen
zutrauliche, liebevolle Kuschelgefährten!  Kastraten sind für kleine Kinder besser geeignet als Häsinnen weil sie keine hormonell bedingten Charakterschwankungen haben.
Rammler graben weniger als Häsinnen.
 
Zwei Häsinnen, die aus einem Wurf stammen oder von klein auf zusammen aufwachsen
vertragen sich gut miteinander. Kleine Rangeleien können vorkommen - Kaninchen klären
so ihre Rangordnung untereinander. Sollte jedoch eines der beiden Weibchen in der Hitze
sehr aggressiv werden rate ich zu einer vorübergehenden Trennung der Beiden. Der
Sichtkontakt und der gemeinsame Freilauf sollten jedoch unbedingt erhalten bleiben
Ist die Hitze zu Ende vertragen sich die Häsinnen normalerweise wieder miteinander.
Notfalls können auch Häsinnen kastriert werden.
 
Ein Pärchen bekommt ständig Nachwuchs und außerdem wird die Häsin meistens viel
zu früh vom Rammler gedeckt. Wird der Rammler jedoch rechtzeitig (mit 8 - 12 Wochen) kastriert ist man vor unerwünschtem Kaninchennachwuchs sicher und die zwei leben glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende zusammen. Eine Frühkastration* im Alter zwischen 8 -10 Wochen hat den Vorteil das der Rammler nach der Kastration nicht vorrübergehend von der Häsin getrennt werden muß.
 
*In Ausnahmefällen können die Rammler auch vor der Abholung von meinerm Tierarzt kastriert werden. Risiko und Kosten trägt der Käufer (neue Besitzer)!
 
Rassenunterschiede sind den Kaninchen egal, man kann ohne Probleme z.B. ein Zwergwidderchen und einen Farbenzwerg zusammen halten. Wichtig ist bei der Vergesellschaftung von Kaninchen eben nur das Geschlecht .
Bei der Auswahl eines Pärchens (Jungtiere im gleichen Alter) müssen es auch keine Geschwister sein. Kaninchenbabys vertragen sich, auch ohne miteinander verwandt zu sein, bestens.
 
 
GRUPPENHALTUNG VON MEHR ALS 2 KANINCHEN:
 
Hierbei empfehle ich mehrere Häsinnen mit nur EINEM Kastraten zu halten,
 
oder eine Gruppe bestehend aus NUR frühkastrierten Rammlern, die von klein auf zusammen sind.
 
 
Haltung von Kaninchen und Meerschweinchen:

Von solchen Kombinationen rate ich dringend ab! Diese Tiere sind ganz und gar artfremd und haben sich rein gar nichts zu sagen. Es kann sogar zu argen Beißereien und großen Verletzungsgefahren für das Kaninchen kommen. Ich habe gelesen, dass sogar Teile der Ohren und Augenlieder der Kaninchen angefressen wurden. Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel. Es kommt vor das sich Meerschweinchen und Kaninchen miteinander vertragen. Dennoch sind diese beiden Tiere gemeinsam einsam!
Meerschweinchen sollten mit Meerschweinchen leben, und Kaninchen mit Kaninchen!
 
 
 
Was braucht ein Kaninchen alles?
 
   
 
Am besten ist die Haltung von mindestens 2 Kaninchen in einem großen, überdachten Außegehege mit Schutzhütte!
Sollte ihnen dies nicht möglich sein können Kaninchen auch in der Wohnung gehlalten werden, idealerweise in einem Innengehege.
Ein Käfig sollte nur für die stundenweise Unterbringung genutzt werden, da Kaninchen bewegungsfreudige Tiere sind.
 
Käfig:                                   
Grundfläche des Käfigs:  Für 2 Zwergkaninchen mindestens 140 cm Länge x 50cm Breite, besser 160cm Länge (mehrstöckige Zimmerkäfige ersetzen nicht die Käfig-Länge und sind deshalb nicht von Vorteil) ....umso größer umso besser! Kein noch so großer Käfig ersetzt aber den täglichen Freilauf!
Täglicher Freilauf  bzw. Auslauf ist Voraussetzung!!!
 
Käfighöhe:  Mindestens 45 cm sein.
Käfigstandort: Hell und luftig
Keine Zugluft!!!
Nicht direkt neben einem Heizkörper!!!
Idealtemperatur 15 bis 22 Grad
Achtung vor Bodenkälte, Käfig besser etwas erhöht stellen.
 
                           
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Fressnapf:
Nagefest
- Standfest 
- Gut zu reinigen
                                   
Tipp: Schwere Näpfe aus glasiertem Steingut eignen sich am besten.
1 Napf für 2 Kaninchen ist ausreichend.
 
 
 
Nippeltränke:             
Kunststofflasche mit Kugelventil und Trinkröhrchen
Bei 2 Kaninchen eine 500 ml Flasche verwenden oder 2 kleine.
Das Wasser muss immer frisch sein. Jeden zweiten Tag wechseln!
Bitte keine Schüssel als Trinkgefäß verwenden!
 
 
 
 
Heuraufe:                    
Metallheuraufen die die in den Käfig hineingehängt werden unbedingt mit
einem Brett abdecken. Kaninchen springen gerne in die Raufe hinein,
sie können sich dabei sehr verletzen. Das Brett dient zusätzlich als
Aussichtsplatz. Für die handelsüblichen Wohnungskäfige eignen sich
bestens Plastikheuraufen, die außerhalb vom Käfig montiert werden.
Eine Heuraufe für 2 Kaninchen ist ausreichend.
 
 
 
Holzhäuschen:           
Naturbelassen, oder mit einer ungiftigen Naturharzöllasur behandelt,
die dem am Holz nagendem Kaninchen nicht schadet.
Mit Flachdach dient es gleichzeitig als erhöhter Liegeplatz, der sehr
gerne angenommen wird. Wählt am besten gleich ein größeres Haus aus,
damit die Kaninchen auch noch ausgewachsen zu zweit darin oder darauf Platz haben.
 
 Einstreu:                    
Kein Zeitungspapier – die Druckerschwärze ist giftig!Kein Katzenstreu! Es ist zu hart und führt zu wunden Läufen. Kein Heu - Kaninchen fressen das verunreinigte Heu und erkranken.
Vorsicht mit Stroh-oder Holzpellets als Käfigeinstreu! Diese werden manchmal gerne von den Kaninchen gefressen und können zur Magenüberladung führen.
                                     
 Sägespäne / Hobelspäne
 (BITTE KEINE SÄGESPÄNE VOM TISCHLER, diese sind zu staubig)
Sägespäne sind preiswert, saugfähig und besten aus natürlichem Weichholz. Sie bilden eine weiche, warme Unterlage!
Bei langhaarigen Kaninchen bleiben sie allerdings im Fell hängen!
Ich empfehle deshalb eine dicke Schicht Stroh darüber zu legen. Diese Strohschicht hat zudem den Vorteil das die Holzspäne beim Hermumtoben der Kaninchen nicht durch das Zimmer wirbeln.
 
Auch Hanfstreu eignet sich sehr gut und ist vergleichbar mit Sägespänen. Hanfstreu ist etwas teurer, staubt dafür noch weniger als entstaubte Hobelspäne.
 
 
 
Außenhaltung im Sommer:
 
 
Wenn die Zwergkaninchen im Sommer im Freien leben sollen ist auf folgendes zu achten:
 
*  Kaninchen sind sehr hitzeempfindlich und brauchen
ganztägig einen Schattenplatz zur freien Verfügung.
Bitte achtet auch darauf das die Sonne bzw. der Schatten wandert!
 
*  Im Sommer trinken Kaninchen mehr als sonst, es sollte deshalb auch
immer genug frisches Wasser zur Verfügung stehen.
 
*  Ein unbeaufsichtigtes Freigehege muß gut gesichert gegen Raubvögel, Marder, Katzen.
Ein Netz schützt nicht vor Mardern und Katzen!
Hungrige Marder sind gelegentlich auch am Tag aktiv.
 
*  Natürlich brauchen die Kaninchen auch einen Unterschlupf gegen Regen und Wind.
Das kann z.B. ein wetterfestes Holzhäuschen sein in dem alle Kaninchen gut Platz haben.
 
*  Manche Kaninchen graben sehr gerne und man glaubt es kaum wie schnell
sich so ein Zwerg aus den Gehege graben kann. Deshalb ist bei einem 
unbeaufsichtigten Freigehege auch unbedingt darauf zu achten, daß sich kein 
Raubtier in das, und kein Kaninchen aus dem, Freigehege gräbt.
Dafür gibt es mehrere Alternativen, meine fixen Freigehege habe ich komplett untergittert und im Boden verankert. Fotos von meinen selbst gebauten Freigehegen findet ihr
unter dem Link "Freigehege/Ställe"
 
* Wenn die Kaninchen länger als 2Stunden im Freigehge verbringen sollte man
ihnen zusätzlich zum frischen Wiesengras auch etwas Heu zur Verfügung stellen.
 
*  Ein Freigehege kann man sehr abwechsungsreich gestallten, ohne dafür ein
Vermögen auszugeben. Steinpflanzenringe, große Tontöpfe, PVC-Röhren, Äste
 zum Knabbern, Ziegel, Baumstämme (Hackstöcke).....
 
                                                   
 Außenhaltung im Winter: 
 
 
Dieses Gehege ist natürlich zu diesem Zeitpunkt unbewohnt!!

Wenn dein Kaninchen gesund und gut genährt ist, verträgt es, unter der Beachtung folgernder Punkte, die Außentemperaturen unserer „normalen“ Winter gut. Drohen die Temperaturen aber für mehrere Tage unter  -15 Grad zu fallen, dann empfiehlt es sich die Kaninchen vorübergehend in einer Garage oder in einem kühlen Kellerraum unterzubringen.

 

Eine Außenhaltung im Winter ist nur möglich wenn die Kaninchen von Sommer bis Winter durchgehend im Freien gelebt haben. Nur so können sie sich an die kalten Außentemperaturen anpassen und bekommen ihr Winterfell!

 Bei der Winteraußenhaltung ist es sehr wichtig dass die Kaninchen einen "isolierten", windgeschützten Unterschlupf haben. Im Winter sollte man eine dicke Schicht Stroh in den Holzstall geben. Regelmäßiges Ausmisten ist Pflicht, damit der Stall immer schön trocken bleibt. 

 

Bitte holt eure Kaninchen im Winter nicht zum Kuscheln mit in die warme Stube. Kaninchen können ihr Winterfell nicht, wie eine Winterjacke, aus- und anziehen.  Der extreme Temperaturunterschied  zwischen Wohnzimmer-  und Außentemperatur kann bei den Kaninchen  zur Erkältung führen.

 

Bei Minusgraden gefriert das Trinkwasser! Bitte dieses mehrmals täglich wechseln, damit die Kaninchen ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung haben. Vorsicht bei Nippeltränken! Es friert erst oft nur das Trinkröhrchen oder das Kugelventil und das Wasser in der Flasche ist noch flüssig. Dies führt zur optischen Täuschung, die Kaninchen bekommen aber trotzdem kein Wasser ab!! 

 

Frischfutter bitte nur in kleinen Mengen anbieten, die sofort gefressen werden.  Besser mehrmals täglich kleinere Portionen!

Gefrorenes Frischfutter führt zu Magenproblemen und Durchfall!!

 

Kaninchen die an die Außentemperaturen gewöhnt sind dürfen sich natürlich auch im Schnee so richtig austoben :-) Bei Langhaarrassen(Teddyzwerge, Teddywidder, Cashmerewidder,..) ist darauf zu achten, dass das lange Fell wenn es nass wird zu Verfilzungen neigt. Deshalb empfiehlt sich die nassen Langhaarkaninchen nach dem

Auslauf zu trocknen(nicht mit zu heißer Föhnluft!) und gut durchzukämmen. Bitte setzt die Kaninchen nicht sofort nach dem Föhnen wieder raus in die Kälte.